Shared Hosting ist die naheliegende erste Wahl, wenn du eine kleine WordPress-Seite, einen Verein-Webspace oder eine Visitenkarten-URL brauchst. 1,50 € im Monat, ein Klick, läuft. Was viele aber unterschätzen: Sobald der Traffic über Hobby-Level wächst oder du etwas anderes als die Standard-LAMP-Stack-Welt willst, knirscht es.
Wann Shared Hosting reicht
Wenn alle drei Punkte zutreffen, bist du auf Shared gut aufgehoben:
- Statische Seite oder klassischer WordPress-Blog mit < 5.000 Visits/Monat
- Kein eigener Code, keine Webhooks, keine API-Endpoints
- Du willst nichts konfigurieren, sondern eine Verwaltung im Browser-Panel
Wann Cloud Server der bessere Deal ist
Sobald eine dieser Bedingungen gilt, lohnt der Umstieg:
- Deine Seite hat regelmäßig > 5.000 Besucher / Monat und die Ladezeit zählt
- Du brauchst eine custom Runtime: Node.js, Python, Go, Rust, Java
- Du betreibst einen Bot, Discord-Worker oder ähnliches mit Outbound-Traffic
- Du willst SSH-Zugang für Cron-Jobs, deployments oder Wartung
- Du hostest mehr als nur Web — z.B. zusätzlich Mailcow, Nextcloud, Game-Server
- Du brauchst skalierbare Resources ohne Vertragswechsel
Was kostet das wirklich?
Ein vernünftiger Einsteiger-VPS bei uns kostet ab 3,99 € / Monat (1 vCPU, 2 GB RAM, 20 GB NVMe SSD). Das ist 2-3x teurer als Billig-Shared — aber dafür bekommst du:
- Vollen Root-Zugriff
- 100x mehr Performance (NVMe SSD, dedizierte vCPU)
- Skalierung auf Knopfdruck
- Kein "andere Kunden bremsen mich" Problem
- Eigene IP
Wie schwer ist der Umstieg wirklich?
Ehrlich? Wenn du dich noch nie mit Linux beschäftigt hast: nicht-trivial, aber machbar in ein paar Stunden mit Tutorials. Wenn du schon mal SSH genutzt hast: 30 Minuten Setup, dann läufst du wie auf Schienen.
Wenn dir das immer noch zu viel ist: wir migrieren dich kostenlos und richten den Server so ein dass er genau wie dein altes Shared funktioniert. Du gibst uns SSH zu deinem alten Anbieter, wir machen den Rest.
Fazit
Shared Hosting ist okay für die ersten 6 Monate eines Hobbyprojekts. Sobald es ernster wird, ist der eigene Cloud-Server fast immer der bessere Deal: gleicher Preis-Hebel auf Performance, mehr Flexibilität, und du wächst nicht in dieselbe Sackgasse aus der heraus du gerade kommst.